Homöopathie in Wurzen

Homöopathie bei Zahnerkrankungen

Ganzheitliche Therapie in der Zahnmedizin

 

"Homöopathie für Zähne" im engeren Sinne gibt es nicht.

Im Laufe meines Studiums der Naturheilkunde habe ich jedoch gelernt, dass an einem kranken Zahn "ein kranker Mensch hängt", und dass eine Schädigung des Gesamtorganismus in vielfältiger Weise auch Auswirkungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich haben kann. 

Oft kommen wir in der Zahnheilkunde ohne zusätzliche Medikamente aus.

Aber wenn eine medikamentöse Therapie notwendig ist, so stellt sich für mich die Frage, was ist für diesen Patienten und in diesem Krankheitsfall der beste, wirkungsvollste und sanfteste Weg? 

Geschichtliches: 

Hahnemann gilt als Begründer der Homöopathie. Er verfasste das "Organon der Heilkunst" (1820). Es gilt auch heute noch als das Grundlagenwerk der Homöopathie.

 

Schon Goethe wurde von Hahnemann mit Homöopatie behandelt.

"...ich glaube jetzt eifriger denn je an die Lehre des wundersamen Arztes, seit ich die Wirkung einer allerkleinsten Gabe so lebhaft gefühlt und immer wieder empfinde."

   Johann Wolfgang Goethe in einem Brief vom 2.September 1820

Die Arzneimittel

Die homöopatischen Arzneimittel werden vorwiegend aus Pflanzen, zu einem geringen Prozentsatz auch aus chemischen Elementen (z.B. Schwefel), aus anorganischen Verbindungen (z.B. Kochsalz), Exkreten aus dem Tierreich (z.B. Schlangengift) oder aus ganzen Tieren (z.B. Bienen) hergestellt.

Diese Ausgangssubstanzen werden weiterverarbeitet zu Tropfen oder Verreibungen. Diese Ausgangslösungen (Urtinkturen) werden durch verdünnen und verschütteln bzw. verreiben dynamisiert oder potenziert.

So kann eine giftige Wirkung der Pharmaka einerseits verringert, andererseits aber die Wirksamkeit bei der Heilung verstärkt werden. 

Möglichkeiten der Homöopathie in der Zahnarztpraxis

In der Zahnheilkunde steht die Ursachenbeseitigung als primere Maßnahme bei Schmerzen, Infektionen, Entzündungen und Funktionsstörungen im Vordergrund.

Mit der Homöopathie haben wir die Möglichkeit krankhafte Prozesse schneller und sanfter, eventuell auch tiefgreifender aus ganzheitlicher Sicht zu beenden.

Theoretisch macht es Sinn jede zahnärztliche Maßnahme homöopatisch zu begleiten, besonders wenn man die Zahnheilkunde als ganzheitliche Disziplin einstuft. Schließlich hängt an jedem Zahn ein ganzer Mensch.

Schon bei der alltäglichen Karies- und der Wurzelbehandlung ergeben sich gute, ergänzende homöopatische Ansätze.

Hierbei bietet die Homöopatie die Möglichkeit, pulpitische Begleiterscheinungen (Schmerzen, Nerventzündungen) quasi neben der zahnäztlichen Therapie auch von "innen" her therapieren zu können und dadurch dem Zahn durchaus bessere Überlebenschancen zu sichern.      

 

Indikation bei:

  • Nerventzündung (Pulpitis)
  • nach Beschleifen von Zähnen (Schleiftrauma)
  • Abszessen
  • Prophylaktische Maßnahme bei chirurgischen Behandlungen (z.B. Blutungsprophylaxe)
  • Zahnfleischerkrankungen
  • Kreislaufschwäche
  • Bruxismus (Zähneknirschen)
  • Herpes labialis
  • Soor
  • Trockener Mund
  • Zungenbrennen
  • chronische Parodontalerkrankungen
  • Stress, Angst, psychische Probleme in der Zahnarztpraxis